Der auf dem Pariser Autosalon 1999 vorgestellte 996 Turbo kam im Jahr 2000 in den Handel und markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der 911-Linie: Er war der erste Turbo-Straßenwagen mit Wasserkühlung und kam mit Fahrleistungen, die der Konkurrenz Unbehagen bereiteten – 0 auf 100 km/h in 4,2 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h. KK Scale gibt diese Schlüsselmaschine aus Druckguss in 1:18 wieder, lackiert in Rot, einer der prägenden Porsche-Katalogfarben ab Markteinführung.
Der Typ 996 Turbo basierte auf der breiteren Karosserie des Carrera 4S, mit ausgestellten hinteren Kotflügeln, die ihn sofort vom Standard-996 abhoben. Unter dem Heckdeckel saß ein 3,6-Liter-Biturbo-Sechszylinder-Boxer mit 420 PS (309 kW), kombiniert mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder einer Tiptronic S. Allradantrieb war serienmäßig. Die Karosserie maß an ihrer breitesten Stelle 1.830 mm und verlieh dem Fahrzeug eine satte, muskulöse Haltung, die sich direkt in seiner Fahrdynamik niederschlug.
Rot als Werksstatement
Rot – von Porsche je nach Zeit und Markt als Guards Red bzw. Indischrot verkauft – gehörte ab der Markteinführung im Jahr 2000 zu den Standard-Serienfarben des 996 Turbo. Auf der Breitbau-Karosserie des 996 betont die Farbe jede Linie: die ausgestellten hinteren Kotflügel, den feststehenden Heckflügel mit integrierten Kühlluftöffnungen und die vier Auspuffendrohre. Es ist kein Sonderwunschton, sondern eine Katalogfarbe, die das Fahrzeug fest in der optischen Tradition von Porsche verankerte und auf Jahrzehnte von Motorsport- und Serienbildern der Marke verweist.
Die Druckguss-Interpretation von KK Scale in 1:18
KK Scale fertigt unter der Linie KKDC Modelle in 1:18 vollständig aus Druckguss. In diesem Maßstab gewinnt der 996 Turbo echte Präsenz im Regal: Die Breitbau-Proportionen, der charakteristische feststehende Heckflügel mit seinem Kühlluftprofil und die Gesamtsilhouette des generationsprägenden Turbo lassen sich klar in Metall übertragen. Die Druckguss-Bauweise in 1:18 bietet Solidität und originalgetreue Oberflächendetails in einem Format, das sich sowohl zum Präsentieren als auch zum Anfassen eignet.
Der Platz in der Sammlung
Dieses Modell passt ideal zu anderen Meilenstein-Varianten des 911: Der 993 Turbo (1995) – der letzte luftgekühlte Turbo – bildet ein unmittelbares historisches Paar, während der 996 Carrera 4S, der die Breitbau-Karosserie teilt, ein direkter Plattform-Begleiter ist. Sammler, die die Turbo-Linie weiterverfolgen, werden den 997 Turbo daneben haben wollen. In Rot dient der 996 Turbo zudem als starker Farbanker in einer breiteren Porsche-Präsentation, in der dieser Farbton über Generationen und Karosserieformen hinweg wiederkehrt. Die Spezifikation zur Markteinführung 2000 steht für den ursprünglichen, unverfälschten 996 Turbo, bevor die Ableitungen Turbo S und GT2 kamen.